Von frühen Forschungsprojekten zur AerOff-Lösung

In den frühen 2000er-Jahren führte das Finnische Institut für Arbeitsmedizin (TTL) in Zusammenarbeit mit anderen Akteuren Forschungsprojekte zu Haut- und Atemwegserkrankungen bei Metallarbeitern durch.

Dabei wurde die Schädlichkeit von Aerosolen in der Metallbearbeitung ermittelt sowie gesundheitsbezogene Grenzwerte für die Konzentration bestimmter Substanzen in der Raumluft festgelegt. Da allerdings noch keine passenden Technologien zur Abscheidung von Aerosolen verfügbar war, wurden in den Veröffentlichungen nur Zielwerte angegeben.

Im Jahr 2015 wandten sich mehrere große Maschinenbauunternehmen an das TTL, das Finnische Technische Forschungszentrum VTT und die Hochschule Tampere. Ölnebelabscheider entfernten Partikel aus der Luft, in der jedoch Aerosole nach wie vor vorhanden waren. Dies stellt ein Gesundheitsrisiko für die Beschäftigten dar. Die Unternehmen wollten herausfinden, wie das Problem gelöst werden kann. Das Projekt führte zur Entwicklung der AerOff-Lösung.